Die Inseln Skandinaviens begeistern mit malerischen Landschaften, zerklüfteten Schären, schönen Sandstränden und idyllischen Fischerdörfern. Doch welche Insel passt zu welchem Urlaub? Wir stellen Ihnen die schönsten Inseln Skandinaviens vor.
Warum ist ein Inselurlaub in Skandinavien so besonders?
In Skandinavien findet man unterschiedliche Inselwelten, wie die schwedischen Schären oder die norwegischen Fjordinseln auf einem kleinen geografischen Raum vor. Die Inseln sind geprägt von unberührter Natur, langen Küsten, Sandstränden und spektakulären Landschaften. Der Sommer lockt mit dem besonderen Licht und langen Tagen durch die Mitternachtssonne im Norden. Dadurch sind Aktivurlaube, Roadtrips und Reisen mit der Familie zu dieser Zeit besonders ideal.
Die schönsten Inseln Schwedens
Gotland - mittelalterliches Flair und Ostseestrände
Gotland mit seinen Kalksteinformationen an der Küste gehört zu den bekanntesten Inseln Schwedens. Lange Strände und abwechslungsreiche Küstenlandschaften prägen das Bild. Bei einem Besuch der Insel sollten sie unbedingt einen Stopp in Visby machen, denn die mittelalterliche Stadtmauer ist ein besonderes Highlight. Hier können Sie Kultur, Natur und Badeurlaub ganz einfach verbinden.
Öland - Schwedens Sonneninsel
Öland liegt direkt vor der Küste von Småland und ist insbesondere für viele Sonnenstunden, lange Strände und flache Küsten bekannt. Vor allem für Familien und Naturliebhaber ist die Insel optimal. Besuchen Sie auf jeden Fall das Schloss Borgholm sowie die Schlossruine.
Die Stockholmer Schären
Direkt vor Stockholm findet man ein Archipel aus tausenden Inseln und Schären vor. Neben reichlich Natur liegen hier auch zahlreiche kleine Fischerorte. Insbesondere Vaxholm ist hier ein beliebtes Ausflugsziel. Generell sind viele Inseln direkt von Stockholm aus mit Fähren erreichbar, um bei einem schönen Städtetrip in der Hauptstadt Schwedens auch mal in die Natur herauszufahren und ein paar ruhige Stunden abseits des Trubels zu verbringen.
Die schönsten Inseln Norwegens
Lofoten - spektakuläre Landschaften im hohen Norden
Die Lofoten sind wohl mit die bekannteste Inselregion in Norwegen und geprägt von dramatischen Bergen, türkisblaues Wasser und weiße Sandstrände. Der Sommer lockt mit der Mitternachtssonne und im Winter können Sie mit Glück die Nordlichter am Himmel tanzen sehen. Besonders bekannt sind die typisch roten Rorbuer und die kleinen Fischerdörfer auf den Inseln. Bei einem Besuch auf den Lofoten sollten Sie unbedingt nach Reine, Henningsvær und Nusfjord fahren. Darüber hinaus warten zahlreiche Aktivitäten wie Wandern, Kajakfahren und Angeln vor Ort auf Sie.
Die Vesterålen
Die Vesterålen liegen nördlich von den Lofoten und sind gleichzeitig noch nicht so bekannt wie diese, aber trotzdem sehr abwechslungsreich. Berge, Fjorde, Stände und lange Küsten prägen hier die Landschaft. Zudem haben Sie auf den Vesterålen gute Möglichkeiten, Wale auf einer Bootstour zu sichten.
Senja - Norwegens Geheimtipps für Naturliebhaber
Senja ist Norwegens zweitgrößte Insel und bietet spektakuläre Küstenstraßen und Panoramaaussichten auf Bergformationen und Fjorde. Besondere Highlights sind Segla und Bergsbotn. Zudem eignet sich Senja hervorragend für Wanderungen und Roadtrips.
Vega - UNESCO-Welterbe und ursprüngliches Norwegen
Vega ist eine Inselgruppe an der Helgelandsküste und UNESCO-Welterbestätte. Hier finden Sie traditionelle Küstenkultur und viel Fischerei vor. Vega ist besonders bekannt für die historische Eiderdaunenwirtschaft.
Die schönsten Inseln Finnlands
Åland – Inselurlaub zwischen Schweden und Finnland
Åland ist eine Inselgruppe zwischen Schweden und Finnland. Politisch ist die Inselgruppe eine weitestgehend autonome Region Finnlands, offizielle Amtssprache hingegen ist Schwedisch. Insgesamt zählt Åland über 6.000 Inseln und Schären. Es gibt zahlreiche Küstenorte auf der Inselgruppe. Besonders beliebt sind Radtouren und das Segeln vor der Küste.
Wann ist die beste Reisezeit für die Inseln Skandinaviens?
Im Sommer sind die Tage lang und die Temperaturen mild, sodass viel Zeit am Strand auf Wanderungen oder beim Inselhopping verbracht werden kann. Auch die Fähren fahren in den Sommermonaten häufiger als im Winter. Besonders für Familien eignet sich der Sommer besonders gut.
Im Frühling und Herbst ist es eher ruhiger und weniger Besucher kommen auf die Inseln. Auch die beiden Jahreszeiten eignen sich gut für Aktiv- und Naturreisen. Man muss allerdings beachten, dass das Fährangebot nicht so ausgeprägt ist wie im Sommer.
Der Winter ist besonders interessant für die Lofoten, Vesterålen und Senja. Hier haben Sie große Chancen, die Polarlichter zu beobachten. Auch die Winterlandschaften und die verschneiten Fischerdörfer sind einen Besuch wert. Aber auch hier muss beachtet werden, dass nicht alle Inseln im Winter besonders gut bereist werden können.